Halbfinale Hobbits vs. TC Greffen II 3:1 (4:2) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Presse-Hobbit   

"Helden der Hobbits" - Die Rückkehr des Königs

Wir schreiben den 11.September 2010. Ein Jahr ist seid dem letzten Halbfinale auf Stukenbrocker-Tennis-Boden vergangen. Ein Jahr mußten die Hobbits warten, um ihr Ticket für das Finale 2010 zu lösen, damit sie als amtierender Herren-Hobby-Bezirksmeister den Titel verteidigen können. Nachdem in den letzten Wochen reichlich Wasser vom Himmel gefallen und das Wetter eher herbstlich als spätsommerlich war, versprach an diesem Samstag der Blick nach oben einen herrlichen,sonnigen Tennistag. Das dieser Tag zudem auch spannend werden sollte, war schon seid einigen Wochen klar, denn der diesjährige Halbfinalgegner hieß TC Greffen 2. Den Spielern aus dem tiefsten Gütersloherland eilte der Ruf "der Unbesiegbaren" voraus, da sie jahrelang am Medenspielbetrieb teilgenommen hatten und aufgrund Personalmangels in diesem Sommer erstmals an der Hobbbyrunde teilnahmen, wo sie einen Durchmarsch mit mehr als deutlichen Siegen hinlegten. Der letzte Sieg gelang ihnen im Viertelfinalspiel gegen die Stukenbrocker Vereinskollegen mit einem klarem 6:0, wobei sie nur einen Satz abgegeben hatten. Daher nutzten die Hobbits fast jede trockene Stunde um sich auf dem Tennisplatz für dieses wichtige Spiel vorzubereiten. Pünktlich um 11 Uhr füllte sich die Terrasse am FC Clubhaus mit den restlichen Teamkollegen und Fans beider Mannschaften um bei frischem Kaffee die ersten beiden Matches zu beobachten und zu geniessen. Auf Platz 1 legte Dirk Mühlenweg gleich einen Super-Start hin. Er ging zügig mit 4:1 in Führung, während Berthold Fockel auf Platz 2 noch seine Anlaufschwierigkeiten hatte und bereits 0:4 hinten lag. Doch plötzlich schien sich das Blatt zu wenden. Fockel holte Spiel um Spiel auf und konnte schließlich bei 5:5 erstmalig ausgleichen. Scheinbar von Fockel angesteckt legte auf dem Nachbarplatz der Greffener Spieler los in dem er bereits bei 4:4 ausgleichen konnte. Doch Mühlenweg konnte diese Aufholjagd noch rechtzeitig aufhalten und gewann den ersten Satz mit 6:4. Bei Fockel sollte es halt mal wieder etwas länger dauern. Nach scheinbar endlosen Ballwechseln beendeten die Kontrahenten den ersten Satz im Tie-Break, allerdings für den TC Greffen. Inzwischen war Mühlenweg bereits mitten im zweiten Satz angekommen und hatte mit seinem Gegenüber, der voll aus seiner Medenerfahrung schöpfen konnte, und mit sich selbst, reichlich Schwierigkeiten, sodas er sich mit 2:6 geschlagen geben mußte. Jetzt hieß es für Mühlenweg noch einmal alles geben und mit voller Konzentration den Champions-Tie-Break gewinnen, was ihm dann nach knapp 100 Spielminuten auch mit einem klaren 10:3 gelang. Nun hatten die Hobbits schon mal den ersten Punkt auf der "Haben-Seite". Fockel hingegen konnte und wollte die Partie nicht eindeutig entscheiden. Keiner der beiden Spieler wollte so richtig Druck in den Ball bringen, so das der runde Filz häufig nicht weniger wie 20mal hin und her gespielt worden ist. Doch zum Glück hatte der "Hobbit mit der Pferde-Lunge" den längeren Atem und konnte die Partie mit einem 6:4-Satzgewinn offen halten. Im nun folgenden Champions-Tie-Break konnte Fockel sich wiederum nicht klar absetzen, doch beim Spielstand von 5:4 zog er von dannen und entschied die Partie dann mit 10:5 für die Hobbits. In der Zwischenzeit hatten sich bereits Matthias Ilske und sein Gegenspieler warmgespielt und sie begannen ihre Partie zu starten. Trotz der anfänglichen Ausgeglichenheit war den Zuschauern schnell klar, das Ilske einen Sahnetag erwischt hatte. Ab dem Spielstand von 2:2 holte er 9 Spiele in Folge, so das die Partie nach einer gespielten Stunde mit 6:2,6:1 beendet werden konnte. Nun hieß es bereits 3:0 für die Hobbits und alle Augen ruhten auf Hans Schulz. Er ist der  FC-Hobbyspieler mit der meisten Medenspielerfahrung und mit dem besten Leistungsklassen-Punkten und so mußte er gegen den Greffener Spieler mit der besten LK-Wertung ran. Leider war seine LK-Wertung besser und die Medenerfahrung frischer und so kam es das Schulz den ersten Satz eindeutig und recht zügig mit 1:6 verlor. Der zweite Satz schien zu Anfang ebenso klar zu Enden wie der Erste, doch es kam anders. Trotz das Schulz schon 0:3 zurück lag, gab er nicht auf und setzte dem Gegner immer wieder seine perfekt gelungenen Stoppbälle kurz hinters Netz und holte so manchen verlorengeglaubten Ball, so das er zum 3:3 ausgleichen konnte. Beim Spielstand von 4:5 hofften natürlich fast alle auf den Zuschauerrängen, das Schulz die Partie offen hält und in den dritten Satz geht, aber er mußte leider beim 4:6 dem Gegner am Netz zum Sieg gratulieren. Nun stand es also 3:1 für die Hobbits, doch man durfte sich auf gar keinen Fall zurücklehnen, den in den Sätzen stand es "nur"  6:4 und in den Spielen "nur" 51:48 für die Gastgeber. Es mußte daher mindestens ein Doppel gewonnen werden. Im ersten Doppel sollte dann Schulz mit Serdar Özcinar auf den Platz und das Zweite wurde mit Ilske und Alexander Brock geplant. Doch vorher hieß es, das Kuchenbuffet zu stürmen. Frisch gestärkt nahmen die Spieler ihr Plätze ein und die Zuschauer begannen den ein oder anderen Kaffee gegen ein kühles Weizen einzutauschen. Scheinbar hatten die Hobbits die richtige Aufstellung gefunden, den im Parallel-Flug gingen beide Doppel mit 4:0 in Führung bevor sie, fast gleichzeitig, die Gegner rankommen ließen. Ilske/Brock konnten dann den ersten Satz mit 6:3 für sich entscheiden und auch Schulz/Özcinar gewannen den Satz 6:4. Im zweiten Satz fanden die Greffener gegen Schulz/Özcinar immer besser ins Spiel und sie gewannen den Satz mit 6:2. Somit sollte hier die Enscheidung wiedereinmal erst im dritten Satz fallen. Während in dem Doppel um jeden Tie-Break-Punkt gekämpft wurde, war es Ilske/Brock als eingespieltes Doppel gelungen, den zweiten Satz mit einem 6:1 zu gewinnen und dadurch den Einzug ins Finale zu sichern. Scheinbar abgelenkt von dem Matchgewinn auf dem Nebenplatz, ließ bei Schulz/Özcinar etwas die Konzentration nach und sie schrammten mit 8:10 knapp an einem 5:1-Erfolg für die Hobbits vorbei. Aber nichts destotrotz war die Freude über diesen Sieg riesengroß, den es war mehr als ein "normales" Hobbyvergleichsspiel. Dieses Halbfinale war nicht nur das Ticket für Paderborn, sondern auch die Revanche des FCs für das verlorene Viertelfinale. Im Anschluss an diese spannenden Matches versammelten sich Zuschauer und Spieler rund um den "Brunnen"  und stießen auf ein Wiedersehen in Paderborn an. Den erstmals wird in diesem Jahr auch der 3. Platz in der Hobbyrunde ausgespielt. Ab 12 Uhr am 18.09.  müssen nun die Hobbits gegen Tura Elsen antreten und versuchen das "Double" für die Hobbits und den Hattrick für den FC Stukenbrock perfekt zu machen, damit auch jeder es im Tennisbezirk-OWL mitbekommt, wenn es wieder heißt: "Achtung Hobbits !!!"

 

 

 
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