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"Helden der Hobbits"- Im Gasthaus zum heißen Stein
Nachdem die letzten 6 Wochen zur Vorbereitung auf die heiß ersehnte Endrunde der diesjährigen Hobbyrunde genutzt wurde, war es am Sonntag endlich soweit zu Beweisen, das der "Pott" in diesem Jahr wieder nach Stukenbrock gehen sollte. Pünktlich um 11 Uhr trafen sich die Hobbits zum gemeinsamen Frühstück beim Teamkollegen Matthias Ilske, um sich zu stärken und auf die Tagesaufgabe einzuschwören. Ab 14 Uhr mußte nämlich zum Viertelfinalspiel beim RTC Rödinghausen aufgeschlagen werden, um mit einem Sieg ins Halbfinale einziehen zu können. Von dem 5-Sterne-Frühstück frisch gestärkt machte sich der Konvoi schließlich auf den Weg ins Wiehengebirge im Herforder-Land. Die Spieler vom RTC sind den Stukenbrockern nicht unbekannt, den es gibt schon seit vielen Jahren regen Austausch auf diversen Hobby-Turnieren. Desweiteren waren die Rödinghausener im letztjährigen Halbfinale zu Gast in Stukenbrock, wo sie sich mit 1:5 den Hobbits geschlagen geben mußten. Trotz mancher Irrfahrt und dem ein oder anderen Blitzer, erreichte der Stukenbrocker Hobbit-Troß pünktlich, nach 60 km, die acht Plätze des RTC in Rödinghausen, wo man wieder einmal freundlich in Empfang genommen worden wurde. Anstatt sich sofort mit den Mannschaftsaufstellungen zu beschäftigen, wurde sich vielmehr über das andere Viertelfinalspiel unterhalten, welches am Vortag beim TC Greffen gespielt worden war. Dort mußte die erste Stukenbrocker Hobbymannschaft gegen Greffen 2 ran, wo am Ende Greffen als erster Halbfinalist, mit einem klarem 6:0-Sieg, feststand. Das Besondere der Greffener Mannschaft ist, das sie im letzten Jahr noch als 40er-Medenmannschaft am Spielbetrieb teilnahm. Aber aufgrund Personalmangels hatten sich die verbliebenen 5 Teammitglieder entschlossen, in diesem Jahr in der Hobby-Runde an den Start zu gehen. Ihre Erfahrung aus dem Leistungstennis machte sich relativ schnell in der Gruppenphase bezahlt, wo sie einen deutlichen Sieg nach dem anderen einfuhren. Jetzt galt es also festzustellen, wer sich diesem fast unbesiegbarem Gegner in den Weg stellen mußte. An Position eins spielte wiedereinmal Berthold Fockel gegen Norbert Schneider, den Mannschaftsführer der Rödinghausener. Hatten sie sich im letzten Jahr noch ein Spiel über 3 Sätze geliefert, reichten Fockel jetzt, bei fast gleichem Laufpensum, schon 2 Sätze, die er mit 6:3, 6:2 für sich entschied. Im Einzel Nr. 2 spielte diesmal Matthias Ilske scheinbar in Höchstform. Er konnte nach einem 6:0,6:0-Erfolg mit seinem Gegner als Erster den Platz verlassen, um auf den anderen Plätzen nach dem Rechten zu sehen. Weitaus schwerer tat sich wieder einmal Alexander Brock an Position 3. Hatte er bis dato eine souveräne Saison ohne Niederlage hingelegt, stand er sich nun mehr oder weniger selbst im Weg und fand kein Mittel gegen die sichere und ruhige Spielweise seines Gegenübers. Mit einer 3:6,4:6-Niederlage hat seine "weiße Weste", nach 2 Stunden, die ersten grauen Flecke bekommen. Dirk Mühlenweg hingegen bestätigte im vierten Einzel seine starke Leistung aus den letzten Trainingsmatches und konnte so mit 6:0,6:2 den dritten Punkt für die Hobbits holen. Trotz das jetzt ein 3:1-Vorsprung im Spielbericht stand, durfte man sich in den Doppeln nicht hängen lassen, den schon im letzten Jahr lagen die ersten Stukenbrocker Hobbies gegen Rödinghausen in den Einzeln 3:1 vorn und haben mit einem 3:3 nach den Doppeln in Sätzen und Spielen verloren. Um das zu verhindern, wurde nun auf "frische" Spieler gesetzt, da das Hobbitkader groß genug ist. Das erste Doppel wurde von Ilske mit Serdar Özcinar gestellt und das Zweite bestritt Hans Schulz (auch "Blitz" genannt) mit Rainard Lüke. Während sich die Doppel einspielten, wurden von den restlichen mit- und nachgereisten Hobbitfans bereits die Brötchen geschmiert und belegt, damit man später beim Bierchen herzhaft zu beißen konnte. Danke dafür an Margot, Nanni, Katja und Frevi. Aber auch bei den Doppeln fing es an wie geschmiert zu laufen. Zügig hieß es in beiden Partien 1:0 für Stukenbrock und dadurch war der Sieg rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen, da in den drei gewonnenen Einzel ziemlich eindeutig gepunktet worden ist. Nachdem Ilske/Özinar den ersten Satz 6:2 relativ klar gewonnen hatten, schlichen sich im Zweiten einige kleine Fehler ein und sie lagen plötzlich 0:3 hinten. Aber diesen Rückstand als Anreiz nutzend drehten sie nochmal richtig auf und holten sechs Spiele in Folge, so das auch dieser Satz mit 6:3 an die Hobbits ging. Auf dem Nebenplatz hingegen lief es etwas schleppender, da Schulz und Lüke noch nicht sooft zusammen gespielt haben, aber von Spiel zu Spiel klappte das Zusammenspiel immer besser, so das sie schlußendlich mit 6:4,6:1 den 5 Punkt zum 5:1 Endstand holten. Jetzt heißt es also noch einmal FC Stukenbrock gegen Greffen, aber diesmal am 11.9. auf heimischer Anlage am Kruskotten, mit hoffentlich wieder sovielen Zuschauern wie beim Halbfinale im Vorjahr, damit zum dritten Mal in Folge ein Stukenbrocker Team ins Finale einziehen kann. Hervorzuheben an diesem Wochenende ist besonders, das der Sieg und der Einzug ins Halbfinale auf der Terrasse in Rödinghausen fast "hobbitsgerecht" gefeiert werden konnte, da die Gastgeber ihren Tombolagewinn aus dem letzten Jahr, eine "Orginal-Marillebrunnen-Abfüllung", noch nicht vernichtet hatten und so fühlte man sich wenigstens ein bißchen heimisch. Nachdem der Troß dann endlich in der Heimat eingetroffen war, kehrte man diesmal in einem dem FC verbundenen Gasthaus ein, um dort neben der Marille auch ordendliche Fleischbrocken vom "heißen Stein" zu verzehren, bevor der gesamte "Hobbitstag" Revue passiert wurde. Besonderer Dank der Hobbits geht natürlich an den Vereinskollegen Udo Brechmann, aus der anderen Hobbytruppe, der sich auch auf den langen Weg ins Wiehengebirge gemacht hatte, um zu unterstützen. Aber auch Manni M., ebenfalls aus der anderen Truppe, zeigte seine Freude über den Sieg, in dem er via Telefon eine Getränke-Runde für die Hobbits spendierte.
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