Hobbits vs. TC71 Gütersloh 4:2 (3:1) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Eike Horstmann (Neue Westfälische)   

Seit 15 Spielen ungeschlagen

 

TENNIS: Hobbit-Doppel Heimann/Grewe bricht ein

Schloß Holte-Stukenbrock (he). Die Hobby-Tennisspieler des FC Stukenbrock marschieren weiter munter Richtung Titelverteidigung. In der sechsten Begegnung der Gruppenphase feierte das Team in einer wahren Hitzeschlacht am Kruskotten gegen den TC 71 Gütersloh mit 4:2 den fünften Sieg und liegt damit weiter uneinholbar an der Spitze der Tabelle.
Die Hobbits machten es allerdings unnötig spannend, immerhin startete der sonst für seine nicht enden wollenden Matches berüchtigte Berthold Fockel mit einem wahren Turbo. Mit 6:3 und 6:1 fegte er seinen Gegner vom Platz – doch auch der Schnelldurchgang reichte, um sich nassgeschwitzt auf der Terrasse der Tennisanlage auf einen Stuhl fallen zu lassen. Auch Matthias Ilske ließ nichts anbrennen, er siegte ebenfalls glatt in zwei Sätzen. Dann aber konnte Alfons Kipshagen in seiner ersten Partie in der laufenden Saison den ersten Punkt der Gäste nicht verhindern, er unterlag 3:6 und 2:6. Serdar Oeczinar sorgte dann jedoch für Erleichterung, als er sein Match klar für sich entschied und damit seinen ersten Einzel-Punkt für die Hobbits . „Das war Wiedergutmachung für sein erstes Spiel, in dem er Nerven gezeigt hatte“, sagt Alexander Brock mit einem Augenzwinkern.
Die müssen demnächst wohl auch Willi Heimann und Theo Grewe leisten. Das Doppel leistete nach einem sicher gewonnenen ersten Satz einen beispiellosen Einbruch: Eine 5:0-Führung wurde mit 5:7 noch aus der Hand gegeben, der dritte Satz – wegen der brütenden Hitze im Champions-Tiebreak ausgetragen – ging mit 10:2 an die Gütersloher. Es drohte beim Stand von 3:2 das zweite Remis der laufenden Saison. Doch das Doppel Alexander Brock/Dirk Mühlenweg holten mit einem bis zum Stand von 4:4 noch spannenden, letztlich aber sicheren 6:4 und 6:2 die Kastanien aus dem Feuer.
Bei der Feier im Anschluss beglich ein Sportfreund der ersten Hobby-Mannschaft eine Wettschuld: Er hatte 2009 eine beträchtliche Menge Freibier darauf gesetzt, dass die Hobbits den Titel nicht holen würden. Nach dieser Vorrunde wird sich wohl niemand finden, der diese leichtfertige Wette wiederholt.

© 2010 Neue Westfälische
Bielefelder Tageblatt (SH), Montag 12. Juli 2010

 

 

 
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