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"Helden der Hobbits" - Punktejagd am Jagdweg
2 Wochen lang konnten sich die Hobbits des FC Stukenbrock auf das Rückspiel gegen die Hobbies vom TuS Eintracht Bielefeld vorbereiten. Fast 2 Wochen lang wurde "das Orakel ", der Brunnen, zum Teil intensiv befragt, damit man für das entscheidende Spiel die richtige Aufstellung hatte. Den würde man dieses Spiel wiederum gewinnen, sähen die Chancen für den Gruppensieg mehr als rosig aus. Am Samstagmorgen fanden sich dann um 8 Uhr, 6 der 12 (+1) Hobbits am Kruskotten ein, um die Revanche-Ansage aus Bielefeld, am Jagdweg anzunehmen. Bedingt durch die frühe Abfahrt, waren die "Helden" schon vor den Gegnern auf der Anlage wodurch es möglich war, die Kontrahenten schon bei ihrer Ankunft zu beäugen. Um 9 Uhr standen dann die Paarungen fest. Da zu dem Zeitpunkt nur 2 Plätze zur Verfügung standen, wurde mit den Einzeln 1 und 3 gestartet. Endlich konnten die "Hobbits", erstmalig in dieser Saison, wieder Berthold Fockel auf den Platz schicken, damit er zeigen konnte, das er den Winter über nichts verlernt hatte und er dem Gegner, durch seinen "Kampfeswillen", das Leben schwer macht. An 3 spielte Alexander Brock gegen seinen "alten Bekannten" aus dem Hinspiel. Hatte Brock zwei Wochen zuvor nur knapp (7:5/7:6) gewonnen, setze er dieses Mal mit 6:3/6:2 eine relativ klare Marke. Außergewöhnlicher Weise verließ er, wahrscheinlich zum ersten Mal in seiner "Hobbits-Karriere", als erster seines Teams den Platz. Fockel hatte zwischenzeitlich auf dem Nebenplatz seinen ersten Satz nach einer Stunde Spielzeit knapp im Tie-Break gewonnen, rannte aber im Zweiten einem ständigen 1-Punkte- Rückstand hinterher. Zum ersten Mal hatte er einen Gegner gefunden, der nicht weniger "Kampfgeist" hatte wir er. Es folgte ein endlos erscheinender Ballwechsel nach dem anderem, wobei die gelbe Filzkugel nicht selten mehr als 20 Mal das Netz überflog, bevor eine Entscheidung über den Punktgewinn fiel. Nach nun bereits mehr als zwei gespielten Stunden mußte Fockel den Satz mit 5:7 abgeben und somit mußte in den dritten Satz gegangen werden, wobei sich beide Kontrahenten einig waren, ihn voll auszuspielen, anstatt, wie eigentlich üblich, im Champions-Tie-Break. Aber auch jetzt wollte keiner der Beiden aufstecken und es folgten wieder schier endlose Ballwechsel, bis schlussendlich der "Widersacher" vom TuS Eintracht die Nase vorn hatte und nach 3 Stunden mit 6:4 das Spiel für sich entschied. Um den Spieltag nicht unnötig in die Länge zu ziehen, sind während Fockels Spiel, bereits die Einzel 2 und 4 gestartet worden. Wie schon gewohnt mußte Matthias Ilske an Position 2 ran. Er konnte seinem Gegenüber im ersten Satz eindeutig sein Spiel aufdrücken, so das es relativ zügig 6:2 für Ilske hieß. Doch im Zweiten hatte sich der Spieler des TuS voll auf Ilske eingestellt. Er brachte fast jeden Ball zurück und nutze dabei die "Hobbits-Power" aus Ilskes Bällen, so das er den Stukenbrocker schier zur Verzweiflung zu bringen schien. Doch angefeuert von den Teamkollegen konnten die Hobbits auch diesen Punkt, nach einem 7:5, für sich verbuchen. Als vierter Einzelspieler mußte dieses mal Chefhobbit Willi Heimann loslegen, der versuchen wollte, den durch Knieprobleme auf Spiel verzichtende Hennes Schulz, auch Blitz (-Hobbit) genannt, zu ersetzen. Heimann, der schon lange kein Meisterschafts-Einzel gespielt hatte, stellte schnell fest, daß ein Einzel unter Turnierbedienungen etwas ganz anderes ist, wie unter Trainingsbedienungen. Er schob den Ball mehr oder weniger übers Netz, anstatt ihn "rüber zu peitschen", wie man es beim ihm vom Training her kennt. Leider ließ sich sein Gegner auch auf diese Spielweise ein und es wurde eine nicht gerade ansehnliche Vorstellung, wobei der Gegner leider im ersten Satz die glücklicheren Punkte machte und ihn somit mit 6:4 für sich sicherte. Doch wenn man nicht nur der Chef von den Hobbts sein will, sondern auch auf dem Platz, dann mußte jetzt noch mehr kommen. Und es kam mehr, zwar nicht viel, aber es kam. Fast sensationell gewann Heimann den zweiten Satz mit 6:0 und konnte jetzt mit dem nächsten Satz den Punkt für die Hobbits holen. Schien es kurzfristig, das sich das Prozedere aus dem ersten Satz wiederholte, konnte Heimann aber nochmal alles zum Guten wenden und gewann mit 6:4 den dritten wichtigen Punkt. Jetzt also nur noch die Doppel richtig aufzustellen und den entscheidenen Punkt zum Sieg zu holen. Nachdem Fockel´s Einzel über drei Stunden ging, entschied sich das Team, ihm eine Pause zu können, da man erwarten konnte, das der TuS versuchen würde beide Doppel stark zu machen, um das Blatt noch zu wenden. Also stellten Ilske/Brock das erste Doppel und Heimann mit Serdar Öczinar das Zweite. Beim ersten Doppel stellte sich recht schnell heraus, das die beiden Hobbits ein eingespieltes Team sind und ließen so dem Gegner wenig Möglichkeiten entscheidende Punkte zu machen, so das es nach knapp 60 Minuten 6:0/6:0 für den FC stand. Deutlich schwerer hingegen hatten es die Beiden auf dem Nebenplatz. Zwar konnten sie einige Spiele für sich entscheiden, doch oft fehlten wichtige Punkte zum Satzgewinn, was man unteranderem auf die fehlende Erfahrung im Zusammenspiel schieben konnte. Somit ging der erste Satz 4:6 verloren. Jetzt hieß es nochmal alle Kräfte zu sammeln und die Erfahrungen aus dem vorangegangenen Satz zu nutzen. Özcinar war an diesem Tag bei seinem zweiten offiziellen Auftritt für die Hobbits bärenstark. Sein Aufschlag war so durchschlagend, das sein Gegenspieler in mehrfach darauf Aufmerksam machte, das er doch Brillenträger sei und so einen Ball nicht gerne aufs Auge bekommen möchte. Özcinar ließ sich davon allerdings nicht beindrucken und "messerte" weiterhin seine Aufschläge rüber, die auch mit einer hohen Quote ihr Ziel erreichten. Mit diesem Aufschlagspiel, leider nur jedes vierte Spiel, dazu Heimann (auch die Krake genannt) am Netz in Kombination mit einer starken Laufbereitschaft, schaften sie es diesen Satz durchweg spannend zu gestalten. Doch unglücklicher Weise mußten sie am Ende mit 5:7 den Bielefeldern den Vortritt lassen, sodas es am Ende 4:2 für Truppe aus Stukenbrock hieß. Nachdem man sich geduscht hatte, wurde noch das ein oder andere Würstchen vom Grill mit einem Gläschen vom Faß verzehrt, bevor man sich Richtung Heimat machte, um sich beim "Orakel" zu bedanken und die via SMS eingegangenen "Glückwunschrunden" einzulösen. (Danke an die Spender) Auf dem Rückweg wurde ein kleiner Abstecher Richtung Lämmershagen gemacht, um die dort spielende 60er Truppe des FCs zu unterstützen. Doch nachdem die Hobbits beim Spielstand von 3:3 die Anlage verlassen hatten, traf man die 60er erst am heimischen Kruskotten wieder, wo man leider von einer 4:5 Niederlage erfuhr. Am kommenden Samstag schlägt der Hobbit-Tross beim TC 71 Güterloh auf, der sein erstes Gruppenspiel verloren hat und auch ein alter Bekannter für die Spieler des FC Stukenbrock ist. Parallel zu den Hobbits fahren die 1. Hobby-Herren zum FC Sürenheide II, um dort ihre Saison mit dem ersten Gruppenspiel zu eröffnen.
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