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"Helden der Hobbits" - Die Spiele sind eröffnet...
Wir schreiben das Jahr 2010 und es hallt endlich wieder "Achtung Hobbits" durch den Tennisbezirk OWL. 239 Tage sind vergangen, seid dem die Hobbits den Bezirksmeistertitel holten und vom "Jäger" zum "Gejagten" wurden. An diesem Sonntag war es dann soweit: Das Projekt "Titelverteidigung" wurde in Angriff genommen. Im Gegensatz zu letztem Jahr trafen sich 6 der Hobbits jetzt bei Sonnenschein am Kruskotten, um sich auf den Weg nach Gütersloh zu machen. Diesmal aber zu einem den Hobbits unbekannten Gegner, dem Postsportverein (PSV) Gütersloh. Schon im Vorfeld zu dieser Begegnung hatte man sich zur Mannschaftsaufstellung reichlich Gedanken machen müßen, da man sowohl auf die Nr.1, Berthold Fockel, als auch auf Hennes Schulz, Alfons Kipshagen, Harald Bökamp und Detlef Frevert verzichten mußte, da sie durch Terminüberschneidungen verhindert waren. Auch konnte Theo Grewe nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen, da ihm noch eine Erkältung in den Knochen steckte.Trotzdem konnten sich die Hobbits wiedereinmal auf seine Tipps und seine Unterstützung vom Spielfeldrand verlassen, sodas er seinem Namen als "weiser Theo" wieder alle Ehre machte. Nachdem dann die Aufstellung klar war, konnten alle vier Einzel pünktlich um 11 Uhr begonnen werden. An Position 1 mußte diesmal Matthias Ilske ran, der wieder einmal schnell klar stellte, wer der Boss auf dem Court ist. Nach knapp 45 gespielten Minuten verließ mit einem klarem 6:1,6:1-Sieg den Platz, um, zusammen mit Grewe, "Chef-Hobbit" Willi Heimann, Rainard Lüke und dem "Neu-Praktikanten" Martin Cosack, seine Mitstreiter mental zu unterstützen. Als Nummer 2 mußte diesmal "Pressehobbit" Alexander Brock zeigen, ob er Nerven hat oder nicht. Der erste Satz lief völlig ausglichen, doch Brock mußte sich nach einer Stunde mit einem 6:7 im Tiebreak geschlagen geben. Von dieser engen Niederlage angespornt drehte Brock im zweiten Satz richtig auf und enschied mit einem 6:0 diesen eindeutig für sich. Obwohl der dritte Satz im Hobbybereich als "Champions-Tie Break" (bis 10) ausgespielt werden sollte, entschieden sich die beiden Kontrahenten dazu, den Satz voll auszuspielen. Schien es erst so, das der zweite Satz zuviel Kraft gekostet hatte, erkämpfte Brock, nach einem 0:3 Rückstand und 150 gespielten Minuten, mit einem 6:3 den zweiten Punkt für die Hobbits. In der Zwischenzeit waren die Partien drei und vier beendet worden. Der an Position drei spielende Dirk Mühlenweg lieferte sich mit seinem Gegenspieler ein spannendes Match. Doch aufgrund seines verletzungsbedingten Trainingsrückstandes in der Winterpause mußte Mühlenweg mit einem 5:7 und 4:6 dem Gastgeber den Punkt überlassen. Eine Premiere gab es dann beim vierten Einzel. Der Ex-Praktikant Serdar Öczinar machte sein erstes Meisterschaftsspiel als "Voll-Hobbit". Hochmotiviert, doch auch angespannt, betrat er den Platz um seinen ersten Punkt einzufahren. Doch leider ist ein Punktspiel auch eine Kopfsache und Öczinar konnte nicht, wie erwartet, seine vollen Stärken abrufen, so das der PSV, nach einem 3:6, 4:6 den zweiten Punkt für sich verbuchen konnte. Spielstand nach den Einzeln: 2:2. Nun hieß es also die Doppel geschickt aufzustellen. Doch man wurde jäh unterbrochen, da es plötzlich " Essen fassen" hieß. Denn aufgrund Brocks langem Einzel war der Zeitrahmen gesprengt worden und so mußte man sich, ungewöhlicher Weise, schon vor den Doppeln die Mägen mit leckerem Spargel und Schnitzel füllen. Frisch gestärkt und mit einer leichten "Sofa-Schwere" betraten dann die Doppelspieler die Plätze. Das erste Doppel wurde von Ilske/Brock gestellt, die die Hobbits mit einem schnellen 6:1,6:0-Sieg 3:2 in Führung brachten. Jetzt hing alles an der Paarung Willi Heimann und Rainard Lüke. Im ersten Satz kamen die Beiden überhaupt nicht ins Spiel und daher hieß es schnell 3:6 Rückstand. Doch Heimann/Lüke steckten nicht auf und mit einem besseren Zusammenspiel konnten sie die Partie mit 6:3 wieder ausgleichen. Beide Teams einigten sich wiederum darauf den dritten und entscheidenen Satz auszuspielen. Leider lief dieser dann entgegen der Erwartung der Hobbits. Das zweite FC-Doppel lag, nach einem anfänglichen 2:2, plötzlich 2:5 im Rückstand. Mit dem Rücken zur Wand bewiesen Heimann/Lüke Nervenstärke und kämpften sich Punkt um Punkt zum 6:6 ran und es hieß Tie-Break, was mit einer "Laola-Welle" von den Teamkollegen belohnt wurde. Von dieser fazinierenden Aufholjagd leicht angeschlagen stand es auf einmal 2:6, also vier Matchbälle für die Spieler vom PSV. Und wiederum wollten sich die Stukenbrocker nicht so einfach geschlagen geben und sie wehrten alle Matchbälle bis zum 6:6 erfolgreich ab. Es war Wahnsinn pur für die Zuschauer am Spielfeldrand, doch schlußendlich mußten sich Willi Heimann und Rainard Lüke mit 7:9 geschlagen geben und sodas es am Ende 3:3 in der Teamwertung hieß. Im Gegensatz zu letztem Jahr wird dieses Ergebniss als Unendschieden gewertet und jede Mannschaft bekommt einen Punkt. (nach der letztjährigen Regelung hätten die Hobbits es für sich entschieden, da sie deutlich mehr Spiele gewonnen haben) Trotzalledem ließen es die Hobbits sich nicht nehmen im Anschluß an die Begegnung auf eine "Brunnenlänge" am heimischen Clubhaus vorbeizuschauen, um den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Am kommenden Pfingstsonntag treffen die Hobbits um 14 Uhr am Kruskotten wieder auf einen "alten Bekannten". Dem TuS Eintracht Bielefeld, der sich bereits in der Vorwoche mit einem 5:1 Sieg gegen den PSV Gütersloh durchsetzen konnte.
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