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"Helden der Hobbits" - Entscheidung am Dom (19.09.09)
Eine Woche ist es erst her, das die Hobbits des FC Stukenbrock, mit einem überzeugenden Sieg über den RTC Rödinghausen, den Einzug ins Finale der Tennis-Hobbyrunde 2009 geschafft hatten. (bis zu dem Zeitpunkt sind sie die "Bezirksmeister-Besieger-Besieger") Da niemand mit diesem Erfolgslauf gerechnet hatte, kam es leider, das Detlef Frevert und Reinard Lüke auf Mallorca saßen und gespannt auf Meldungen aus Paderborn warteten. Also machte sich der restliche Trupp auf den Weg in die Domstadt an der Pader um gegen den TC Rot-Weiß Salzkotten anzutreten. Damit der "Hobbits-Praktikant" Serdar Oezcinar ein wenig entlastet wurde, hatte der Hobbits-Fan Markus Beermann sich angeboten, die Jungs mit einem Mannschaftsbus an den Ort der Entscheidung zu chauffieren. Und so trafen die Spieler vom FC als erste Mannschaft auf der riesigen Anlage (13 Plätze) des TC Blau-Rot Paderborn ein. Nach und nach folgten die anderen Mannschaften, da parallel zum Herrenendspiel auch die Hobby-Damen aus Hövelhof und Rödinghausen ihr Finale austrugen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bezirksbreitensportwart Norbert Krusch betraten die Finalisten die Schauplätze. Um den strafen Zeitplan einzuhalten wurde mit allen 4 Einzeln zeitgleich begonnen. Da man mit einem starken Gegner aus Salzkotten rechnete, wurde auf die Mannschaftsaufstellung vom Halbfinale gesetzt. Berthold Fockel an eins, Matthias Ilske an zwei, Hennes Schulz an drei und Alexander Brock an Position vier. Während sich die Spieler einspielten, trafen auf der Anlage immer mehr Hobbit-Fans ein. Nicht nur aus Stukenbrock, sondern auch aus dem Raum Dortmund sind die Fans angereist. (grob überschlagen müßte es sich um einen Fanblock von mehr als 30 Personen gehandelt haben, die die Hobbits sehen wollten) Das es kein Spaziergang würde, wurde allen schnell klar. Fockel machte es seinem Gegeüber wieder mal nicht leicht und kämpfte wie immer um jeden Ball, so das er nach einer knappen Stunde mit einem 6:3;6:4-Sieg den Platz verlassen konnte. Ilske ließ nicht viel mehr Zeit verstreichen und gewann den ersten Satz 6:3 und fuhr mit einem anschließenden 6:2-Satzgewinn den zweiten Punkt für die Hobbits ein. Schulz und Brock hingegen machten es spannender, doch auch Schulz steckte nicht auf und brachte die Hobbits mit seinem 6:4;6:4-Erfolg 3:0 in Führung. Dann konzentrierten sich alle auf Alexander Brock, der den ersten Satz bereits mit 4:6 abgegeben hatte. Rein rechnerisch hätte es genügt, wenn er einen Satz für sich entscheiden würde, was bei einer 3:2 Führung durchaus machbar erschien. Doch der Gegner aus Salzkotten spielte seine volle Erfahrung aus und drehte diesen Satz zu einem 3:6, sodas die Entscheidung um den Meistertitel, bei einem Spielstand von 3:1 für die Hobbits, auf die Doppel verlegt wurde. Während der Pause wurde in einer angespannten Mannschaftssitzung die Doppelaufstellungen besprochen und der Praktikant hatte bereits rechnerisch ermittelt, das vierzehn Spielgewinne ausreichen würden, um den "Pott" zu holen. Doch die Hobbits wollten den klaren Sieg. Aufgrund seiner noch nicht 100prozentig auskurierten Verletzung verzichtete Dirk Mühlenweg, ganz Teamplayer, auf seinen Einsatz im Doppel und so stellte der FC Stukenbrock das erste Doppel mit Fockel und "Chefhobbit" Willi Heimann und das Zweite mit Ilske/Schulz. Nachdem sich die Fans an den beiden Tennisplätzen in Position gebracht hatten, ging die spanndende Partie in die Endphase. Obwohl Fockel/Heimann um jeden Ball kämpften, mußten sie den ersten Satz mit 3:6 abgeben. (fehlten also noch 11 Spiel zum sicheren Sieg) Beim zweiten Doppel ging es deutlich enger zu, denn keiner der Kontrahenten konnte sich klar absetzten, und jeder Punkt wurde hart ausgespielt. Bevor der erste Satz entschieden war, beendeten Fockel/Heimann bereits ihren zweiten Satz mit einer 4:6 Niederlage und konnten leider nur die Hälfte der fehlenden 14 Spiele holen. Jetzt lag alles an Ilske/Schulz. Mittlerweile hatten sie mitbekommen, das die Partie auf dem Nebenplatz verloren gegangen war. Und bei einem Rückstand von 4:5 sah es nicht wirklich rosig aus, da immer noch 3 Spiele fehlten. Nachdem Seitenwechsel allerdings drehten die Beiden noch einmal voll auf und machten zwei Punkte in Folge und gingen somit 6:5 in Führung. Durch die Zuschauer angefeuert wuchsen sie über sich hinaus und holten den entscheidenen Satzball für die Hobbits. In dem Moment gab es kein Halten mehr. Die Zuschauer lagen sich in den Armen und der Platz wurde kurzfristig gestürmt. Die Hobbits waren (sind) Bezirksmeister 2009. Doch die Partie mußte noch zu Ende gebracht werden und durch den Wegfall der ganzen Anspannung, legten Matthias Ilske und Hennes Schulz noch eine Schüppe drauf und sie gewannen den zweiten Satz klar mit 6:1 zum Endstand von 4:2. Somit haben sich die Hobbits des FC Stukenbrock mit neun Siegen gegen 32 Mannschaften aus dem Tennis-Bezirk-OWL durchgesetzt und sind verdient Meister geworden. Nachdem die Plätze verlassen worden sind, traf sich die Mannschaft mit all ihren Fans am (natürlich) mitgereisten Marille-Brunnen, um die erste "Meister-Marille" zu geniessen und um die frohe Kunde Richtung spanische Insel los zu werden. Kurze Zeit darauf ertönte der nächste Jubelschrei über die schöne Tennisanlage. Die Hövelhofer Damen hatten sich gegen die Rödinghausener durchgesetzt. So gingen also beide Titel an die Quellen der Ems. Nachdem die Pokale bei der Siegerehrung überreicht worden waren, wollte der Trubel in Paderborn kein Ende mehr nehmen. Es wurde gesungen, getanzt und die Pokale mit den unterschiedlichsten Flüssigkeiten gefüllt. Zu später Stunde machte sich dann der gesamte Tross auf, um die freudige Nachricht im heimischen "Nachtleben" kundzutun. Somit geht das Sommermärchen 2009 erfolgreich zu Ende und es läßt hoffen, ob so etwas im nächsten Jahr zu wiederholen ist, wenn es dann wieder im Bezirk heißt: "Achtung, Hobbits !!!" |