Halbfinale Hobbits vs. RTC Rödinghausen (5:1) PDF Drucken E-Mail

"Helden der Hobbits" - Der Weg nach Paderborn (12.09.09)
3 lange Wochen sind vergangen, das die Hobbits des FC Stukenbrock die Schläger in einem Wettkampf geschwungen haben. 3 Wochen lang wurde dieser Tag herbei gesehnt, der Tag des Halbfinales der Tennis-Hobbyrunde, der Tag der den Weg nach Paderborn zum Finale frei gibt. Die Hobbits haben viel Zeit in die Vorbereitung dieses Tages gesteckt, den es sollte ein Besonderer werden. Nicht nur spielerisch, sondern auch ein Tag voller Überraschungen für die Gäste auf der Tennisanlage am Kruskotten. Am Samstag gegen 12.30 Uhr war es dann endlich soweit. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen und die Gäste vom RTC Rödinghausen trafen auf der Anlage ein. Das man das Spiel nicht auf die leichte Schultern nehmen durfte, war allen eine Woche zuvor schon klar geworden. Der RTC hatte im Viertelfinalspiel gegen den FC Stukenbrock 1 einen 1:3 Rückstand ,nach den Einzeln, zu einem 3:3 gedreht und mit 10 Spielen Vorsprung den Einzug ins Halbfinale geschafft. Aber auf ihrem Weg zum Finale nach Paderborn mußte die Truppe um Norbert Schneider, noch die Abfahrt in Stukenbrock nehmen. Da auf der Anlage noch ein Aufstiegsturnier der Kreismeisterinnen U15 ausgetragen wurde, startete man die Spiele mit 2 Einzeln. Auf Position 1 spielend begann Berthold Fockel sein Spiel und mit der Spielernummer 3 betrat Hennes Schulz den Tenniscourt. Nach den ersten Ballwechseln schien alles auf einen spannenden Spielverlauf hinzuweisen. Schulz ging zügig klar in Führung, während Fockel mit 3 Spielen ins Hintertreffen geriet. Mittlerweile begannen sich auch die Zuschauerränge zu füllen und unter der Anfeuerung gelangen Schulz so einige sehenswerte Stoppbälle, so das er nach ca. 80 Minuten das Spielfeld mit einem 6:4,6:4-Sieg verlassen konnte. Fockel hingegen hatte so seine Schwierigkeiten richtig in Fahrt zu kommen, doch wer ihn kennt, der weis das er sich nicht so einfach geschlagen gibt und um jeden Ball kämpft. So kam es das er im ersten Satz ein Spiel nachdem anderen bis zum 6:6 aufholte. Nach knapp einer Stunde mußte er dann letztlich den Satz im Tie-Break verloren geben, so das es nach einem 1:1 in der Mannschaftswertung aussah. Aber im zweiten Satz ließ Fockel keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger den Platz verlassen wollte. Mit einem deutlichen 6:4 Satzgewinn war die Partie wieder offen und es ging für den dritten Satz erneut ins Tie-Break, welches er dann für sich enschied und somit die Hobbits mit 2:0 in Führung brachte. In der Zwischenzeit hatte bereits Alexander Brock mit seinem Gegner den Platz betreten und seine Match gestartet. Eigentlich wollte Brock nach seiner Niederlage im Viertelfinale kein Einzel spielen, doch auf Grund einer leichten Verletzung von Dirk Mühlenweg mußte er nun doch antreten. Angespornt durch die Zuschauer und der Niederlage spielte Brock komplett enfesselt auf und holte den ersten Satz mit einem klaren 6:0 für die Hobbits. Auch im zweiten Satz ließ er nicht viel anbrennen und konnte auch den Satz mit 6:2 für die Hobbits verbuchen.(Widergutmachung gelungen!!!) Eine harte Nuß hatte hingegen Matthias Ilske zu knacken. An Position 2 spielend mußte er gegen den letztjährigen Sieger und diesjährigen Dritten des Hobby-World-Mixed-Cup, Ulrich Wostbrock, ran. Nach hart umkämpften Ballwechseln entschied Ilske des ersten Satz mit 6:4 für sich. Der zweite Satz lief ein wenig eindeutiger und beim Spielstand von 5:2 für Ilske konnte er seinen ersten Matchball auch sofort zum 6:2 verwerten. In dem Moment ertönten aus weit über 80 Kehlen "Finale-ohohooo" und es wurde der extra für die Hobbits aufgenommene Song welturaufgeführt. Nachdem die ersten Gläser vom Brunnen auf den Finaleinzug getrunken waren, ging es in die Doppel, den man wollte den Zuschauer noch weitere spannende Tennispartien liefern. Das erste Doppel wurde dann mit Dirk Mühlenweg und Mathhias Ilske besetzt und für das Zweite betraten "Chef-Hobbit" Willi Heimann mit Berthold Fockel die rote Asche am Kruskotten. Fockel/Heimann wollten natürlich klar zeigen, das die Hobbits zu Recht ins Finale einziehen und setzten eine deutliche Marke mit einem 6:3,6:2-Erfolg. Durchaus schwerer hatten es Mühlenweg und Ilske, denn die Gegner wollten natürlich nicht mit einer 0:6 Niederlage 60km nach Hause fahren. So kam es dann das die Rödinghausener, nach einem spannenden Match, den Hobbits ,mit 4:6,6:7, einen Punkt entführten und somit ein Endstand von 5:1 für den FC Stukenbrock im Spielbericht stand. Nachdem letzten Doppel gab es dann auf der Anlage kein Halten mehr. Das gesamte Hobbitsteam lag sich in den Armen und begann ,unter kräftigem Applaus, mit einer ordendlichen "Schampus-Dusche" auf dem Platz zu tanzen , bevor man sich wieder am neugestalteten Marille-Brunnen einfand, und die Siegesmarille zu sich nahm. Im Verlauf des restlichen Abends wurde noch bis spät gefeiert und es wurde vom Breitensportwart Helmut Moschko der Finalgegner bekannt gegeben. Es handelt dabei um den letztjährigen Finalteilnehme TC Rot-Weiß Salzkotten. Das Finale wird am 19.09.2009 um 13 Uhr auf der Tennisanlage des TC Blau-Rot Paderborn ausgetragen. Alles in allem war der Samstag mit Sicherheit ein Highlight der diesjährigen Sommersaison auf der Tennisanlage des FC Stukenbrock, was nicht nur den Hobbitsspielern auf der Asche, sondern im Besonderen auch den restlichen Teammitgliedern, Detlef Frevert, Alfons Kipshagen, Theo Grewe, Reinard Lüke, Harald Bökamp und dem "Hobbits-Praktikanten" Serdar Oezcinar zu verdanken ist. Eine Veranstaltung in dem Ausmaß wäre ohne diesen Teamgeist nicht möglich gewesen. Einen besonderen Dank möchten die Hobbits natürlich auch noch los werden. Sie möchten sich auch bei ihren Lebenspartnern (für die Kuchen-und Salatspenden) und ganz besonders bei der Familie Ilske bedanken. Zwar spielt nur einer der Familie im Team, doch hat der Rest des "Clans" deutlich zu dem Gelingen beigetragen. DANKE !!! Alle Anwesenden sind glücklich und zufrieden nach Hause gefahren und selbst die Tennisfreunde aus Rödinghausen sind nicht ganz leer abgefahren, den bei der Hobbits-Tombola gewann die Truppe gleich zwei Hauptpreise. Es war also ein Wochenende nicht mit 100% Hobbit, sondern mit 110%.

 
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