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"Helden der Hobbits" - KO-Schlacht am Bielefelder Berg (23.08.09)
Nach zwei spielfreien Wochen hieß es am Sonntag endlich wieder "Achtung Hobbits !!!". Nachdem die Hobbits die Gruppenphase mit Bravur (6:0) gemeistert haben, ging es, diesmal bei strahlendem Sonnenschein zum TuS Eintracht Bielefeld um dort das Viertelfinalspiel auszutragen. Die Bielefelder Truppe war für die Stukenbrocker kein unbekannter Gegner. In den Jahren zuvor hatte man schon einige Begegnungen, allerdings immer in der Gruppenphase. Im Jahr 2008 mußte der FC Stukenbrock den Bielefeldern knapp den Vortritt zum Einzug ins Viertelfinale lassen, daher ging man mit der nötigen Vorsicht in die Partie. Nach langen Teambesprechungen im Vorfeld stand dann auch die Mannschaftsaufstellung fest und es konnte pünktlich um 13 Uhr mit den vier Einzeln begonnen werden. An Position eins spielte Berthold Fockel gegen einen Gegner, mit dem er sich in der Vergangenheit schon so einige Matches geliefert hatte. Und auch diesmal ließ Fockel gar nicht erst die Frage aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen wird. Er holte nach 90 Minuten mit einem 6:2;6:2-Erfolg den ersten Punkt für die FC-Hobbits. Matthias Ilske,an Position zwei spielend, ließ nicht viel mehr Zeit verstreichen und setzte kurz darauf seine Marke mit einem klaren 6:0;6:0-Sieg. Jetzt hieß also schon 2:0. Nun lag es an Alexander Brock (Pos.3) und Hans Schulz (Pos.4) die nötigen Punkte für einen vorzeitigen Sieg einzufahren. Während Schulz den ersten Satz mit 6:3 für sich entscheiden konnte, und eine "Platzbewässerungspause" einlegen konnte, kämpfte Brock, bei gefühlten 40°C auf dem Platz, immer noch im ersten Satz, bis er ihn im Tie-Break mit 6:7 abgeben mußte. Mittlerweile hatte Schulz seinen zweiten Satz begonnen, den er dann schlußendlich nach 2 Stunden Spielzeit mit 6:4 beendete und die Hobbits mit 3:0 in Führung brachte. Brock hingegen machte es sich selber schwer, in dem er sich von seinem Gegner dessen Spielweise aufdrängen ließ. Beim Spielstand von 5:4 verwertete er mehrere Satzgewinnbälle nicht und der Gegner konnte zum 6:6 ausgleichen, so das es wiederum ins Tie-Break ging. Nach 3 Stunden Spielzeit und einem 6:7, holte der TuS Eintracht Bielefeld dann den Anschlußpunkt zum 3:1 Zwischenstand. Durch die hohen Siege und Brocks knapper Niederlage war der Einzug ins Halbfinale nicht mehr in ganz so weiter Ferne. Nach kurzer Rechnerei, auf einem Bierdeckel, stellte man fest, das die Eintracht rein rechnerisch nur eine Chance auf den Gesamtsieg hat und zwar, wenn sie beide Doppel mit 6:0;6:0 gewinnen. Dann wären Matches und Sätze ausgeglichen nur in den Spielen hätten sie dann ein Spiel mehr. Aber soweit wollten die Hobbits es aber nicht kommen lassen. Schließlich war man den zahlreichen (15!!) und extra angereisten Fans (unteranderem die zurzeit nicht aktiven Teamkollegen, Ehefrauen,Kinder und natürlich auch der "Hobbits-Pratikant") etwas schuldig. So starteten dann die Doppel in folgender Besetzung: "Chef-Hobbit" Willi Heimann mit Berthold Fockel und Dirk Mühlenweg mit Matthias Ilske. Nachdem beide Doppel jeweils das erste Spiel gewonnen hatten, begann man bereits am Spielfeldrand leise den Sieg zu feiern. Es hatte den Anschein, das dieses Wissen im Hinterkopf Flügel verleihen kann, den Heimann gelang am Netz fast alles und auch Fockel drehte nochmal voll auf, sodas es nach einer knappen Stunde für die Beiden 6:3;6:3 stand und die Hobbits 4:1 führten. Mühlenweg und Ilske taten sich etwas schwerer und mußten den ersten Satz mit 4:6 abgeben. Dadurch aber angespornt drehten sie nochmal auf und gewannen den Zweiten dann klar mit 6:2. Der dritte Satz wurde dann hobbyrundenüblich im Tie-Break ausgespielt, doch leider ging dieser mit 6:7 an den TuS. Lächelnd ging es zum Gratulieren ans Netz, hatte man doch mit dem 4:2-Endstand den Sieg in der Tasche. Beim abschließenden Bierchen auf der Terrasse wurde noch ein wenig "Gefachsimpelt" und die Bielefelder sagten ihre Fan-Unterstützung für das Halbfinale zu. Getreu dem Motto " Apetitt holen ist erlaubt, aber gegessen wird zu Hause" machten sich die Hobbits auf den Weg zur heimatlichen Asche am Kruskotten, dem "Home of Hobbits". Dort angekommen wurde man schon erwartet. Zum einen um zu gratulieren und zum anderen um den "Hobbits-Marille-Brunnen" in Betrieb zu nehmen. Mit leckerem Schnitzel, Bier und "Brunnenwasser" wurde dann bis nach Einbruch der Dunkelheit der Einzug ins Halbfinale gefeiert, welches wahrscheinlich am 12. oder 13.09. gegen den Sieger des anderen Viertelfinales (FC Stukenbrock I/RTC Rödinghausen (5./6.9)) stattfindet. Einige Gegner aus der Gruppenphase wird man wahrscheinlich bei dem am 29.08. auf heimischer Anlage stattfindenen Hobby-Tennis-Mixed-Cup" wiedertreffen. |