Hobbits vs. TC Herzebrock (4:2) PDF Drucken E-Mail

"Helden der Hobbits" - Das Manöver (09.08.09)
Mittlerweile ist eine Woche nach dem vorzeitigen Gruppensieg vergangen und die "FC-Hobbits" treffen sich erneut am Kruskotten, um ein "Manöver" abzuhalten, bevor die großen KO-Schlachten in der Endrunde beginnen. Zu diesem Zweck waren die Spieler des TC Herzebrock natürlich der ideale Gegener. Zwar hatte man das Hinspiel in Herzebrock klar mit 5:1 gewonnen, doch weis man nie mit welcher Truppe die Hobbymannschaft aus dem tiefen Gütersloherland anreist, da sie aus einem relativ großen Mannschaftskader zurückgreifen kann. Desto erstaunter waren die Gastgeber, das Herzebrock mit nur vier Spielern eintraf, was aber nichts zu bedeuteten hatte, da zwei Jahre zuvor sich die Hobbits gegen nur drei Spieler vom TC mit 2:4 geschlagen geben mußten.(in dem Jahr zogen die Herzebrocker als Gruppensieger ins Viertelfinale, mußten aber, aufgrund Spielermangels, das Spiel abschenken)
Um Punkt 14 Uhr betraten die Hobbits mit ihren Gegner die "Kampfarena" um die Zweikämpfe zu starten. An Position 1 mußte sich Hans (Hennes) Schulz dem Hinspielgegner von Berthold Fockel (das "Schokoriegelmatch") stellen. Nach ca. 60 Minuten stand es dann 3:6;0:6 für den Gast und 0:1 gegen die "Hobbits". Doch keine 10 Minuten später holte Matthias Ilske mit seinem 6:1;6:0 Sieg den wichtigen Punkt zum 1:1 Ausgleich. Kurze Zeit später begann auch Berthold Fockel seinen Platz abzuziehen und er brachte die "FC-Hobbits" mit seinem 6:1;6:1 Ergebnis in Führung. Jetzt lag es nur noch an Alexander Brock mit einer 3:1 Führung in die Doppel zu gehen. Sah es zuerst, beim Spielstand von 4:1 für Brock, nach einer relativen klaren Sache aus, kam es dann doch anders wie erwartet. Nachdem der Gegner immer besser ins Spiel kam und Brock anfing Nerven zu zeigen, ging der erste Satz mit 5:7 an den TC Herzebrock. Mit einem Schlägerwechsel startete Brock dann den zweiten Satz und lag wieder 5:1 in Führung bis er schlußendlich den Satz mit 6:3 für sich verbuchen konnte. Jetzt hieß es also den Dritten Satz , wie im Hobbybereich üblich, im Tie-Break auszuspielen. Mittlerweile hatten sich die Zuschauerränge, mit den restlichen Spielern und auch den verletzten "Hobbits" samt Kind und Kegel, am Spielfeldrand gefüllt. Nach den ersten Ballwechseln stand es diesmal 4:1 für den Spieler aus Herzebrock. Brock konnte dann noch bis auf 3:5 verkürzen und der Gegener hatte eigenen Aufschlag, um damit die benötigen zwei Punkte zum Sieg zu machen. Brock nahm ihm aber, unter Anfeuerung der Zuschauer, beide Aufschläge ab und hatte somit bei seiner ersten Führung einen Matchball, den er dann, nach 2 Stunden Spielzeit, auch zum 7:6-Sieg verwertete. Somit ging man mit einer 3:1 Führung in die Doppel, und die Hobbits benötigten nur noch einen Punkt, um die Gruppenphase mit 6:0 Siegen abzuschließen. Das erste Doppel wurde mit Ilske/Fockel besetzt und das Zweite bildete "Chef-Hobbit" Willi Heimann mit Detlef Frevert. Beide Matches starteten relativ zügig, doch schnell zeichnete sich eine ungeahnte Wendung ab. Sowohl Ilske/Fockel als auch Heimann/Frevert gerieten schnell in einen Rückstand und mußten jeweils die ersten Sätze abgeben. Sollten jetzt wirklich beide Doppel in nur 2 Sätzen verloren gehen, hätte man einen 3:3 Gleichstand und ein Satzverhältnis von 6:7 und folglich damit verloren. Das erste Doppel begann dann den zweiten Satz mit einer taktischen Veränderung, die sich positiv, in Form des Satzgewinns, bemerkbar machte. Auch bei einem Blick auf die Spielstandsanzeige der anderen Partie erhellten sich wieder die Mienen auf den Tribünen. Das Team Heimann/Frevert lag mittlerweile mit 4:1 in Führung und erwartungsgemäß gingen auch sie in den dritten Satz. Dadurch hatte man jetzt, für den Fall des 3:3, eine positives Satzverhätnis und es konnte nichts mehr anbrennen. Ilske/Fockel brachten dann ihr Match mit 3:6;6:0;7:6 nach Hause. Leider mußten sich Heimann/Frevert mit 0:6;6:1;6:7 dem Herzebrockerdoppel geschlagen geben, aber trotzalledem reichte zu einem Gesamtsieg von 4:2. So vorbereitet, können die "FC-Hobbits" am 22. oder 23. August etwas entspannter in das Viertelfinalspiel gegen TuS Eintracht Bielefeld gehen, da zu Beginn der Saison die Devise "Gruppensieg+X" ausgegeben wurde, man nun nichts mehr zu verlieren hat und die "Generalprobe" mit Erfolg abgeschlossen wurde. Leider hatte der Sonntag auch seine Schattenseite, denn der gerade erst in betriebgenommene "Hobbits-Marille-Brunnen" muss bis zum Viertelfinale in die Instandsetzung, da er während der Doppel im Eifer des Gefechts zu Boden ging. Zum Schluß bedanken sich "Hobbits" noch bei den Teamkollegen in der Türkei (Praktikant Serdar) und Portugal (Dirk), die es sich nicht nehmen ließen den Jungs mit , jeweils einer Runde vom Brunnen, zu gratulieren.

 
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