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Nervenstärke im Entscheidungssatz |
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Freitag, den 25. Juni 2010 um 07:18 Uhr |
TENNIS: Gaudi nach viertem Saisonsieg
Schloß Holte-Stukenbrock (bo). Wie man feiert, davon können die Tennisspieler der zweiten Hobby-Mannschaft des FC Stukenbrock ein Lied singen. Kurz nach dem Sieg gegen den TC 71 Gütersloh sorgten die Party-Könige der „Hobbits“ auf dem heimischen Court am Kruskotten mit einem Tänzchen um ihren Marille-Brunnen für beste Stimmung. Die Aufstiege der Damen 40 und Herren 30 hatten die spontane Gaudi ausgelöst. Aber auch der vierte Sieg im vierten Spiel der Hobbits trug dazu bei. An Position 1 hatte Berthold Fockel den Schläger in die Hand genommen. Dass er sich von seinem Marathon-Match vom vergangenen Spieltag gut erholt hatte, zeigte sich in seinen Satzergebnissen. Mit 6:3 und 6:1 gewann er sein Einzel. Noch klarer bestritt Matthias Ilske seine Partie. Mit 6:1 und 6:0 fuhr er den zweiten Punkt für die „Hobbits“ ein. Nachdem es in Bielefeld an Position 4 noch gerade so geklappt hatte, wollte sich Willi Heimann diesmal als Nummer 3 beweisen und ersetzte den verhinderten Alexander Brock. Im ersten Satz musste der „Chef-Hobbit“ seinem Gegener mit 3:6 den Vortritt lassen. Im zweiten Durchgang bewies Heimann aber, dass es bei ihm zu mehr reicht, als nur den Ball über das Netz zu bekommen. Bis zu einem 6:6 lieferte er sich ein spannendes Match mit seinem Gegenüber, der im Tie-Break verlor. Das hatte Kraft gekostet, weshalb Heimann im dritten Satz mit 1:6 unterlag und damit sein Einzel verlor. Dirk Mühlenweg, der an Position 4 startete, gewann sein Match klar mit 6:2 und 6:0 und brachte die Hobbits nach den Einzeln mit 3:1 in Front. Die Duos Fockel/Hennes Schulz sowie Ilske/Detlef Frevert sollten in den Doppeln den noch fehlenden Sieg-Punkt einfahren. Schnell lagen sie auf Kurs, ehe ein Schauer die Partien beim Stand von 5:0 auf beiden Plätzen unterbrach. Während Ilske/Frevert schnell weiterspielen und ihr Doppel zügig mit 6:0 und 6:1 gewinnen konnten, leisteten sich Fockel/Schulz einen Hänger. Nach einem 6:0 im ersten Satz, folgte ein unerklärliches 3:6 im zweiten Durchgang. Im Entscheidungssatz bewiesen die „Hobbits“ aber Nervenstärke und holten den letzten Punkt zum 5:1-Sieg. Umso fröhlicher fiel der anschließende Tanz um den Marille-Brunnen aus. Ein weiterer soll nach dem nächsten Spiel am Sonntag (10 Uhr) zu Hause gegen den PSV Gütersloh folgen.
(Quelle: Neue Westfälische vom 25.06.2010)
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