Ein Hobbit-Wahnsinn zum Saisonauftakt PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 23. Mai 2010 um 10:38 Uhr

TENNIS: Stukenbrocker zeigen Kämpfer-Qualitäten

Schloß Holte-Stukenbrock (he). 239 Tage waren seit dem großen Triumph vergangen, dann endlich sprudelte wieder der Marillebrunnen auf der Tennisanlage am Kruskotten. Die Hobby-Mannschaft des FC Stukenbrock, die „Hobbits“, feierte beim PSV Güterloh ihren Saisonauftakt, mussten dort als amtierender Meister aber schon feststellen, dass die Rolle des Gejagten etwas anders ist als die des Jägers.

Die ersatzgeschwächten Hobbits – der FCS musste auf Bertold Fockel, Hennes Schulz, Alfons Kipshagen, Harald Bökamp, Detlef Frevert und Theo Grewe verzichten – starteten mit einem glatten 6:1 und 6:1-Erfolg von Matthias Ilske ins Match. Alexander Brock erkämpfte mit einem spannenden 6:7, 6:0 und 6:3 den zweiten Zähler. Da aber der noch angeschlagene Dirk Mühlenweg seine Partie verlor und dem Ex-Praktikanten Serdar Öczinar in seinem ersten Spiel als Voll-Hobbit die Nerven einen Streich spielten, ging es mit einem 2:2 in die Doppel. Hier sorgte das Duo Ilske/Brock mit einem schnellen 6:1 und 6:0 für die erneute FC-Führung. „Jetzt hing alles an der Paarung Willi Heimann und Rainard Lüke“, sagt Brock. Und hier entwickelte sich ein echter Krimi: Nach einem verschlafenen ersten Satz (3:6) kämpften sich die Stukenbrocker mit einem 6:3 zurück ins Match. Im entscheidenden dritten Satz lagen die Hobbits bereits mit 2:5 hinten, fanden aber auch hier erneut zurück ins Spiel, das nun im Tie-Break entschieden werden musste. Hier wehrten Heimann/Lüke erst vier Matchbälle ab, mussten sich dann aber doch 7:9 geschlagen geben. „Ein Wahnsinn für die Zuschauer“, sagt Brock. Die Begegnung endete 3:3-Unentschieden, dennoch ließen es sich die Hobbits nicht nehmen, auf eine Brunnenlänge am Kruskotten vorbeizuschauen. Dort begrüßt das Team am Pfingstsonntag um 14 Uhr die Mannschaft vom TuS „Eintracht“ Bielefeld.

(Quelle: Neue Westfälische vom 22.05.2010)

 
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