Überraschungssieg beim Schleifchenturnier PDF Drucken E-Mail
Montag, den 10. Mai 2010 um 11:30 Uhr

TENNIS: Argentinierin verstärkt Stukenbrocker Damen / Oerlinghauser beteiligen sich an DTB-Aktion

Schloß Holte-Stukenbrock/Oerlinghausen (bo). Die hiesigen Tennisclubs starten am Wochenende in die Medenspiele. Bevor es aber ernst und um Punkte gekämpft wird, stand bei den Saisoneröffnungen des TSV Oerlinghausen und des FC Stukenbrock nochmal der Spaß im Vordergrund. So wie bei den Stukenbrocker Anhängern des gelben Filzballs. 168 Tage nach dem Saisonabschluss 2009 betraten die FCS-Spieler wieder den roten Court am Kruskotten. Während die Damen 40 sich in einem internen Duell auf die neue Saison einstimmten, trat die Hobby-Mannschaft gegen die „Hobbits“ genannte Hobby-Reserve an. Die war 2009 OWL-Bezirksmeister geworden und setzte sich erwartungsgemäß mit 3:0 durch. Dieser erste Erfolg wurde natürlich am Marille-Brunnen auf der mit Besuchern gut gefüllten Terrasse des frisch gestrichenen Clubhauses gefeiert. Gleichzeitig begab sich der „Hobbit-Nachwuchs“ auf Schatzsuche, wobei die zwei Türme (Schiedsrichterstühle), der heilige Gral (Bezirksmeisterpokal) und der Herr der Ringe (der neue Hobbit-Praktikant Martin Cosack) gefunden werden mussten. Als alle Aufgaben erledigt waren, gab es zur Belohnung eine Stärkung am Schoko-Brunnen und eine mit Kuscheltieren, Zeichenmappen und anderen Spielzeugen gefüllte Schatzkiste. Während der Nachwuchs die Preise unter sich aufteilte, begutachtete Cecilia Cardenas die Tennisanlage. Gemeinsam mit Melanie Großeastroth schlug die Argentinierin, die in dieser Saison die Verbandsliga-Damen an Position 2 verstärken wird, die ersten Bälle über das Netz. Das taten auch die Tennisspieler des TSV Oerlinghausen, die sich mit einem Tag der offenen Tür und einem Schleifchenturnier an der bundesweiten Aktion des DTB „Deutschland spielt Tennis“ beteiligt hatten. „Es ist schön, dass so viele Besucher und Aktive gekommen sind“, sagt Lars Büker, Spieler der ersten Herren des TSV, der sich neben vielen anderen am Schleifchenturnier beteiligte. Fünf Doppelrunden wurden gespielt, wobei die Zweierteams und Begegnungen immer wieder neu zugelost wurden. „Das macht das Ganze interessant und spannend“, sagt Büker. 30 Minuten dauerte eine Runde. Die beiden Spieler, die nach Ablauf dieser Zeit vorne lagen, bekamen jeweils ein Schleifchen. Wer am Ende des Wettbewerbs die meisten präsentieren konnte, hatte gewonnen. Dabei konnten sich diesmal gleich drei Spieler über den Sieg freuen. Bernd Imkamp, Peter Jochmann und Daniel Wetterkamp hatten jeweils drei Schleifchen in der Tasche. „Ein bemerkenswertes Ergebnis“, sagt Büker und meint damit die Erfolge von Jochmann und Wetterkamp. „Peter ist aus Bayern hierher gezogen und ist ganz neu im Verein. Daniel ist hingegen überhaupt nicht Mitglied und hat lange nicht wettbewerbsmäßig gespielt“, sagt Büker. Das könne sich aber bald ändern.

(Quelle: Neue Westfälische vom 29.04.2010)

 
RocketTheme Joomla Templates