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Die FCS-Hobbits stürmen ins Finale |
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Mittwoch, den 16. September 2009 um 06:06 Uhr |
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TENNIS: Am sprudelnden Marillebrunnen wird der TC RW Salzkotten als Endspielgegner bekanntgegeben Schloß Holte-Stukenbrock (he). Was sind schon die Gerry Weber Open gegen die Hobbyrunde im Tennis-Bezirk Ostwestfalen-Lippe? Diese Frage stellten sich rund 80 Zuschauer, die beim Halbfinale des FC Stukenbrock II gegen den RTC Rödinghausen an der Tennisanlage am Kruskotten erschienen. Denn die „Hobbits“ des FC ließen es sowohl sportlich als auch am Rande der Plätze tüchtig krachen.Mit 5:1 setzten sich die Stukenbrocker gegen die Gäste durch und sorgten damit für wahre Begeisterungsstürme. „Fi-na-le! O-ho!“ sangen die zahlreich erschienenen Fans, als der entscheidende Punkt unter Dach und Fach war. Bis dahin mussten sich die Hobbits aber gehörig strecken, denn die Rödinghausener waren – Hobbyrunde hin oder her – nicht zum Spaß die 60 Kilometer nach Stukenbrock gefahren. Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der Zuschauer gingen die Platzherren mit Siegen von Berthold Fockel und Hennes Schulz mit 2:0 in Führung, der für den angeschlagenen Dirk Mühlenweg eingesprungene Alexander Brock bügelte seine Viertelfinal-Pleite mit einem klaren 6:0 und 6:2 wieder aus und sorgte für eine kleine Vorentscheidung. Als Matthias Ilske dann die harte Nuss Ulrich Wostbrock ebenfalls eindeutig in zwei Sätzen besiegte, begann der inzwischen legendäre und nach einer Generalüberholung sogar beleuchtete Marillebrunnen der Hobbits zu sprudeln. Trotz der ersten Gläser vom fruchtigen Gesöff machten die Stukenbrocker auch in den Doppeln dort weiter, wo sie in den Einzeln aufgehört hatten. „Chef-Hobbit“ Willi Heimann/Fockel putzten ihre Gegner mit 6:3 und 6:2, Mühlenweg und Ilske gewährten dann aber den RTC-Spielern bei einem hart umkämpften 4:6 und 6:7 den Ehrenpunkt zum 5:1-Endstand. „Danach gab es dann kein Halten mehr“, sagt Brock mit Gänsehaut. Die Stukenbrocker lagen sich in den Armen und verpassten sich noch auf der Asche eine zünftige Schampus-Dusche. Die darauf folgende Sieges-Marille war dann der Auftakt für eine rauschende Party-Nacht, die lediglich für eine hochoffizielle Ankündigung vom FCS-Breitensportwart Helmut Moschko unterbrochen wurde: Er gab mit dem TC RW Salzkotten den Finalgegner bekannt, gegen den die Stukenbrocker am 19. September in Paderborn antreten müssen. Dort wird es zwar kein so buntes Rahmenprogramm wie am Kruskotten geben, wo unter anderem Jessica Ilske und Janine Scholz den Tennis-Nachwuchs mit Spielen wie einer Schatzsuche, einer Hüpfburg oder dem neuen Renner „Fang den Hobbit“ unterhielten. Ein riesiger Fan-Tross des FCS darf in der Paderstadt zum Finale aber dennoch erwartet werden. „Und der Marillebrunnen ist selbstverständlich auch mit von der Partie“, so Brock. (Quelle: Neue Westfälische vom 16.09.2009) |