Hobbit-Fans verleihen Flügel PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 28. August 2009 um 14:11 Uhr

FCS II steht im Halbfinale der Hobby-Runde

Schloß Holte-Stukenbrock (he). Die Gruppenphase der Tennis-Hobbyrunde hatten sie mit Bravour gemeistert, jetzt wurde es im Viertelfinale Ernst für die „Helden der Hobbits“ vom FC Stukenbrock II. Und die Gegner waren keine Unbekannten – im Gegenteil.
2008 zogen die Tennisspieler des TuS Eintracht Bielefeld noch vor den Stukenbrockern ins Viertelfinale ein. „Daher gingen wir mit der nötigen Vorsicht in die Partie“, berichtet Presse-Hobbit Alexander Brock. Der an Position 1 spielende Berthold Fockel fackelte allerdings nicht lang und holte mit einem klaren 6:2 und 6:2 den ersten Punkt für die Gäste. Davon angespornt putzte Matthias Ilske seinen Gegner, ohne auch nur ein Spiel abzugeben – 2:0 für die Hobbits.Nun war es an Alexander Brock und Hans Schulz, schon in den Einzeln den Sack zuzumachen. Schulz sorgte mit einem ungefährdeten 6:4 und 6:3 für das 3:0. Brock tat sich hingegen schwer: Bei gefühlten 40 Grad auf dem Platz ließ er sich das Spiel des Gegners aufzwingen und verlor nach drei Stunden äußerst unglücklich mit 6:7 und 6:7.Da die Hobbits nicht nur auf dem Platz, sondern auch am Rechenschieber fix sind, konnten sie sich trotz der theoretischen Chance der Platzherren schon vorsichtig ans Feiern machen. „Die Eintracht hatte nur noch eine Chance auf den Gesamtsieg, wenn sie beide Doppel mit 6:0 und 6:0 gewinnen“, rechnet Brock vor. Die Gespanne Willi Heimann/Fockel und Dirk Mühlenweg/Ilske machten diese Minimalchance zügig zunichte, die 15 mitgereisten Hobbit-Fans sorgten dann dafür, dass der nun sichere Sieg Flügel verlieh.Heimann gelang am Netz fast alles, auch Fockel drehte nochmal voll auf. Mit 6:3 und 6:3 war das 4:1 im Sack. Im zweiten Doppel unterlagen die Stukenbrocker knapp mit 4:6, 6:2 und 6:7, weshalb die Eintracht-Spieler ihren Kontrahenten zum 4:2-Erfolg gratulieren durften. Bei einem Bier sagten die Bielefelder den FCS-Spielern ihre Fan-Unterstützung im Halbfinale zu. Richtig gefeiert wurde dann aber erst am Kruskotten, wo die Hobbits ihren schon legendären Marille-Brunnen in Betrieb nahmen. Und vielleicht gibt es dann in der runde der letzten vier einen richtigen Kracher: Denn der Gegner für das Spiel, das voraussichtlich am 12. oder 13. September ausgetragen wird, wird der Gegner aus dem Viertelfinale FC Stukenbrock I gegen den RTC Rödinghausen ermittelt.
 

(Quelle: Neue Westfälische vom 27.08.2009)

 
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