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„Presse-Hobbit“ zeigt Nerven |
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Donnerstag, den 13. August 2009 um 08:33 Uhr |
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TENNIS: Marille-Brunnen muss in die Instandsetzung Schloß Holte-Stukenbrock (bo). Obwohl die zweite Hobby-Mannschaft des FC Stukenbrock längst den Gruppensieg im Sack hatte, mussten die „Hobbits“ vor den K.O.-Spielen in der Finalrunde noch ein letztes Manöver überstehen. Mit dem TC Herzebrock hatten die Stukenbrocker eine harte Nuss zu knacken, was ihnen mit einigen Verlusten aber gelang. Obwohl die „Hobbits“ das Hinspiel klar mit 5:1 gewonnen hatten, war das letzte Gruppenspiel kein Selbstläufer. Denn die Herzebrocker verfügen über einen großen Kader, weshalb die Aufstellung des TC jedes Mal eine Überraschung ist. Umso erstaunter waren die „Hobbits“, als die Gäste mit nur vier Spielern auftauchten. Das hatte aber nichts zu sagen. Vor zwei Jahren hatten die FCS-Tennisspieler schon einmal gegen lediglich drei Herzebrocker den Kürzeren gezogen. Und so ähnlich ging es gleich wieder los: Hennes Schulz verlor sein Auftaktmatch mit 3:6 und 0:6. Doch keine zehn Minuten später glich Matthias Ilske mit einem 6:1 und 6:0 aus. Kurze Zeit später begann auch Bernhard Fockel seinen Platz abzuziehen. Mit einem 6:1 und 6:1 brachte er die „Hobbits“ erstmals in Front. Jetzt lag es an Alexander Brock, die „Hobbits“ nach den Einzeln mit 3:1 in Führung zu bringen. Nachdem er im ersten Satz bereits mit 4:1 geführt hatte, zeigte der „Presse-Hobbit“ Nerven. Mit 5:7 musste er den Satz schließlich abschenken. Den Zweiten holte er dann aber wieder klar mit 6:3. Zum entscheidenden dritten Satz hatten sich die Zuschauerränge mit den restlichen oder verletzten „Hobbits“, Spielerfrauen und „Nachwuchs-Hobbits“ gefüllt. Brocks Gegner spielte stark auf und ging mit 4:1 in Front, aber Brock verkürzte auf 3:5. Unter den Anfeuerungen der Fans knöpfte der „Hobbit“ seinem Gegner beide Aufschläge ab, und verwandelte nach zwei Stunden einen Matchball zum 7:6-Sieg. Jetzt benötigten die Stukenbrocker in den Doppeln nur noch einen Punkt zum Gesamtsieg. Das erste Doppel wurde mit Ilske/Fockel besetzt. das Zweite bildete „Chef-Hobbit“ Willi Heimann mit Detlef Frevert. In beiden Spielen lagen die Platzherren zunächst zurück. Doch die Stukenbrocker ließen nichts anbrennen. Ilske/Fockel brachten ihr Match mit 3:6;6:0;7:6 nach Hause. Heimann/Frevert mussten sich zwar mit 0:6, 6:1 und 6:7 dem TCH-Duo geschlagen geben. Dennoch gewannen die „Hobbits“ auch das Gruppenspiel mit 4:2, weshalb sie mit einer makellosen Bilanz in das Viertelfinale gegen Eintracht Bielefeld starten. Der Erfolg wurde ausgiebig am Marille-Brunnen gefeiert, was die Eigen-Erfindung der „Hobbits“ nicht ganz unbeschadet überstand. Im Eifer des Gefechts ging der Brunnen zu Boden. Bis zum Viertelfinalduell muss er in die Instandsetzung. (Quelle: Neue Westfälische vom 13.08.2009) |