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Unverhoffter Sieg für die „Hobbits“ |
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Samstag, den 08. August 2009 um 16:09 Uhr |
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TENNIS: Sürenheider Fairness begeistert Stukenbrocker Tennisspieler Schloß Holte- Stukenbrock (he). Nicht nur im Pokal, sondern auch in der Tennis-Hobbyliga gelten eigene Gesetze. Deshalb fahren die Spieler des FC Stukenbrock am Samstag trotz einer bislang makellosen Bilanz mit einigem Respekt zum TC Greffen, der bislang beide bisherigen Begegnungen mit 1:5 verloren hat. „Eigentlich müssten sie zu schlagen sein“, sagt Alexander Brock von den FCS-„Hobbits“. „Aber jeder Spieler hat seine eigene Spielweise, und als Hobbyspieler ist man nicht unbedingt in der Lage, seinem Gegner das eigenen Spiel aufzudrücken.“ Dies mussten die Stukenbrocker schon bei ihrem dritten Saisonspiel feststellen, als sie beim Heimspiel gegen den FC Sürenheide ein schon verloren geglaubtes Spiel doch noch auf der Haben-Seite verbuchen konnten. Denn das Team von Kapitän Willi Heimann geriet zügig mit 0:2 ins Hintertreffen. Dirk Mühlenweg verkürzte zwar mit einem 2:6, 6:4 und 7:5, doch Berthold Fockel konnte eine 1:0-Satzführung nicht zum Ausgleich nutzen. Jetzt mussten zwei klare Siege in den Doppeln her, um zumindest noch ein Remis zu erkämpfen. Doch der 4:6, 6:3 und 7:6-Sieg von Ilske/Mühlenweg reichte nur noch zur Ergebniskorrektur. Als sich die Stukenbrocker schon über die Pleite hinwegtrösteten, gratulierte dann aber der Sürenheider Kapitän den „Hobbits“ zum Sieg – sehr zur Verwunderung der Gastgeber. Der Mannschaftsführer räumte ein, aus Personalnot einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt zu haben, weshalb die Partie mit 6:0 für den FCS gewertet wurde. „Wenn es einen Fairplaypreis geben sollte, hat es sich die Truppe aus Sürenheide mehr als verdient“, sagt Brock, erfreut über derart viel Ehrlichkeit. Das Match gegen Greffen wollen die Stukenbrocker dann aber lieber auf dem Platz als am grünen Tisch gewinnen. „Und mal sehen, ob die Saga weitergeht“, so Brock.
(Quelle: Neue Westfälische vom 25.07.2009) |